Es gibt Diebe, die nicht bestraft werden und einem doch das kostbarste stehlen: die Zeit. Napoleon I. Bonaparte



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Verkehrte Welt

Auf einer roten Wiese tanzt ein gelbes Schwein mit einem blauen Ochsen den Walzer hinkebein.

Die Ziege, sie ist rosa, pfeift den Takt dazu. Fünf weiße Raben wiehern: Nanu? Nanu? Nanu?

Ein grüngestreifter Kater steht kopf und applaudiert. Drei Frösche spielen Geige. Die drei sind braunkariert.

Der Karpfen reitet auf der Gans. Der Igel bläst Posaune. Der Hecht schaut aus dem Mauseloch und grunzt vor guter Laune.

Der Mond glänzt lila, und am Himmel fliegt ein rabenschwarzer Schimmel im Kreis herum und bellt: Heut ist verkehrte Welt!

Wer's glaubt, schaut zu wie ich und du. Wer's nicht glaubt, macht die Augen zu.

Boy Lornsen





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den mittwoch verbringe ich mit dem fernsehprogramm - oder das fernsehprogramm mit mir.

ich weine bei reportagen über patenschaften. ich bin begeistert von der kraft, die manche menschen haben und generell möchte ich jetzt auch irgendetwas hilfreiches tun.

die taschentücher gehen mir langsam aus und meine nase löst sich auf. die haut ist schon ganz abgewetzt vom vielen naseputzen und genrell bin ich sehr unbeeindruckt. mir ist warm.  

20.8.08 14:08


wenn ich inzwischen ihre worte lese, tut nichts mehr weh. vielmehr der bedeutende rest.

nachts schlafe ich alleine fiebernd ein, während sie sich die zeit mit fremden unwichtigen  menschen tot schlägt. ich bin gut genug um sie zu ficken. gut genug um gedanken aus ihren kopf zu treiben. vermutlich gebüren diese noch nicht einmal mir. 

ich huste und schniefe und nebenbei heule ich, heule so dermaßen , das mir bald nicht nur die nase sondern auch die augen weh tun. was solls. ich bin es.

wenn die menschen  irgenwann nicht mehr unterhaltsam genug sind oder sie schlafen gehen, das bedeutet, wenn sie ins bett kommt, dann nehme ich sie in den arm, als hätte sie mir eben nicht einfach so mal das herz zerrissen.  

19.8.08 10:23


eine dreiviertel stunde aufenthalt in nürnberg. ein bücherladen. ich habe zwei postkarten für meine weißen wände gekauft. eigentlich wollte ich sie verschicken, aber wir sind doch alle irgendwie verloren. ("Alles wird am Ende gut. Ist es das nicht, so ist es auch nicht das Ende." steht auf der schwarzen.) außerdem habe ich mir ein magazin für literatur gekauft. es ist wirklich ganz großartig und absolut unter dem eigentlichen preis verkauft wurden. das tangiert mich natürlich nur peripher - auch wenn ich wieder nicht mehr ganz so arg pleite bin, bin ich dennoch nicht reich.

ich bin ein wenig wehmütig. 

 

ich warte auf die dämmerung. 

30.7.08 19:15


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